HEIMATVEREIN ZEMPIN e.V. Insel Usedom

 

KURT-HEINZ SIEGER

* 1917 Görlitz   + 2002  Zempin

 

Sein letzter Wohnsitz war seit 1980 das Seebad Zempin. Sein Atelier- und Wohnhaus steht außerhalb des Ortes in der Hexenheide. Die Insel Usedom hat mit dem Badebetrieb nach 1900 viele Künstler, besonders Maler, angelockt. Das Licht, die Farben, die abwechslungsreiche Landschaft, die Ungezwungenheit der Menschen am Strand und nicht zu vergessen die Fischer mit ihren Booten und Netzen inspirierten die Künstler. Und hier waren sie fern des Getriebes der Großstädte.

Sieger arbeitete vielseitig, von baugebundener Kunst, über Ölmalerei, Tempera, bis Kohle und Kreide reicht seine Spannweite. Besonders hat er sich mit dem Menschen beschäftigt. Seine Kindheit und Jugend, die er fast ausschließlich in Heimen und einer guten Handvoll von Pflegefamilien verbrachte, hat deutliche Spuren in seinen Bildern hinterlassen. Fast alle seiner Gestalten stehen scheinbar beziehungslos nebeneinander, seine Farbskala bewegt sich fast ausschließlich im gedeckten Bereich, die großen Flächen aber sind stark differenziert gemalt. Seine großen Vorbilder Cézanne und Hans von Marées sind allenthalben zu spüren, Picassos Einfluss ist nicht zu übersehen. Erst in seinem Spätwerk tauchen Ideen Francis Bacons auf, in diesem britischen Vorbild scheint er den idealen Ideengeber seiner Empfindungen gesehen zu haben und das drückt er auch in kräftigeren Farben aus. Eine Verbindung zu den „Usedomer Malern“ konnte er einerseits durch seine späte Übersiedlung auf die Insel nicht mehr herstellen, zum anderen aber ist er der Geselligkeit und dem intensiven Gedankenaustausch dieser illustren Gesellschaft sehr fern gewesen.

In den späteren Jahren entdeckte er für sich Pastellkreide und luftige Motive - nicht zuletzt auch ein Zugeständnis an den Publikumsgeschmack. Hierzu fand er "neben den vielen Akt- und Strandbildern" reichlich Motive auf der Insel Usedom.

„In der Transparenz und Leichtigkeit der Kreide war für ihn die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Prachtkleides der Natur am besten nachzuempfinden. Die Weite der vorpommerschen Landschaft mit dem hohen Himmel, dem Wasser, sowie die Bewegung durch die stetigen Winde, ziehen sich durch all diese Blätter.
Siegers Werke entstanden langsam, sie wuchsen und veränderten sich über viele Arbeitsstadien hinweg. Diese Pastelle sind in einer lockeren Struktur, die Farben dominieren in großer Leuchtkraft und in der gleichzeitigen Durchsichtigkeit aller Erscheinungen. Dieser Künstler ist ein bescheidener Helfer, der uns die kleinen und manche großen Freuden entdecken lässt, an denen wir zu oft stumpf und achtlos vorübergehen, einer, der unseren Augen Lust und unseren Herzen Kraft spendet.“ 
(Dieter Schmidt und Brigitte Sieger in einem Ausstellungstext)
 

Kurt-Heinz  Sieger bei Wikipedia

   

Pusteblumen

 

Auf dem Gnitz

Seit dem Jahre 2003 öffnet seine Frau, Brigitte Sieger, das Atelier als Ferienatelier für Gruppen junger Studenten, die ihre Produkte schon in Zempin und Lassan ausstellten. Damit bleibt die Wirkungsstätte und der Schöpfergeist des Künstlers lebendig.

Auf der Internetseite www.ferienatelier.de  finden sie in der Galerie die Abbildungen einige Werke des Künstlers und seinen Lebenslauf.

 

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ROSA KÜHN

 * 1928 Grünberg (Schlesien)

Im Jahre 1947 begann Rosa Kühn mit dem Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg bei Professor Max Drebus.

Sie war fasziniert von den Aquarellen Otto Niemeyer-Holsteins (ONH) und lernte ihn auch persönlich kennen. Er sollte ihr Lehrer sein, entschied sie 1948 nach einigen Wochen Sommeraufenthalt in Lüttenort.

Im März des folgenden Jahres zog sie nach Lüttenort, zwischen Zempin und Koserow. In der bescheidenen Unterkunft und den improvisierten Verhältnissen bei Otto Niemeyer-Holstein und seiner Frau lernte sie in den Jahren von 1948 bis 1952 das einfache Leben kennen. Dort war sie zunächst zahlende Schülerin, aber auch Mädchen für alles, um von der Malerei vom „Käpt´n“, wie der Maler genannt wurde, zu lernen. Sie schlief neben dem Ziegenstall, hütete das Schaf, fütterte die Hühner, melkte die Ziege und half beim Segeln auf dem „Orion“, mit dem Gästetouren durchgeführt wurden.

In den Diskussionen über Kunst zwischen dem Ückeritzer Maler Otto Manigk und ONH lernte sie die für sie wichtige Sicht und Einstellung zur Kunst.

Aber nicht nur die Malerei verband diese drei Menschen, sondern auch die Musik. Fast 25 Jahre lang, bis zum Tod von Otto Manigk, musizierte das Trio regelmäßig an jedem Freitag. Rosa Kühn spielte Klavier, Otto Manigk 1. Violine und ONH 2. Violine. Im Jahre 1952 zog Rosa Kühn nach Zempin, in den Inselhof.

Im Jahre 1954 zog Rosa Kühn in ein Wohnhaus an der Hauptstraße in Zempin, das ONH aus dem Transformatorenhaus der Zempiner Flak - Schule umgebaut hatte. Wegen der Form nannte er es „Torrino“, das Türmchen. So blieb sie viele Jahre seine Mieterin.

In den Verband „Bildender Künstler“ wurde sie im Jahre 1952 aufgenommen.

 

Die Lebensgemeinschaft mit Otto Manigk seit 1960 und die Geburt des gemeinsamen Sohnes Antonio im Jahre 1961 bedeutete für beide Künstler Anregung und belebende Schaffenskraft.

Durch Unterstützung ihrer Eltern konnten sie Reisen u.a. nach München, Paris, Moskau und Leningrad unternehmen und die Werke der alten und neuen Meister der Malerei und der bildenden Kunst auf sich wirken lassen.

Sie begann ab 1966 mit der Keramikmalerei. Es fiel ihr nicht leicht, sich mit dem neuen Material vertraut zu machen. Sie hatte nur einen kleinen Brennofen und das Ergebnis ihrer Versuche ergab, dass sie Platten bis zu einer Größe von 17 x 27,5 cm brennen konnte.

Sie entwarf ihre Motive, teilte diese in die Plattengröße und bemalte und brannte sie einzeln unter einfachsten technischen Bedingungen. In dieser Art der Wandgestaltung erreichte sie eine hohe künstlerische Fertigkeit.

In den 20 verschiedenen Arbeiten für öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder usw. zeigten sich belebende Farbigkeit, Poesie und Menschlichkeit. Diese Arbeiten entstanden mit einem hohen körperlichen Aufwand, sodass für andere künstlerische Techniken wenig Kraft blieb. 

In Zempin können wir die vier Tafeln der Jahreszeiten in „Uns olle Schaul“ bewundern. Im Kindergarten und in der Arztpraxis, ehemals die Kinderkrippe, werden die kindgerechten Arbeiten liebevoll geachtet. Die Arbeiten in der Zinnowitzer Schwimmhalle fielen leider dem Umbau zum Opfer.

Der Tod Otto Manigks im Jahre 1972 hatte Rosa Kühn vorübergehend den schöpferischen Schwung genommen. Doch tapfer arbeitet sie weiter, auch um den Lebensunterhalt für sich und den Sohn zu erwirtschaften. Nachdem sie im Jahre 1982 in der Rieckstraße in Zempin ihr neues Wohnhaus mit Atelier beziehen konnte, begann eine neue wirkungsvolle Phase der Aquarellmalerei.

1990 wurde sie Mitglied im Künstlerbund MV.

Als Rosa Kühn im Jahre 1995 eine Zwischenbilanz zog, hatte sie ca. 250 Ölgemälde und 500 Aquarelle geschaffen.

So ist sie auch den Zempinern als bescheidener, willenstarker und vitaler Mensch bekannt, oft mit dem Fahrrad durch den Ort radelnd.

2005 zog sie nach Bansin in eine Anlage für betreutes Wohnen. Dort fühlt sie sich recht wohl. Von der lieb gewordenen zweiten Heimat, der Insel Usedom, entstehen weitere stimmungsvolle Aquarelle. In ihrem Zempiner Haus wohnt jetzt ihr Sohn Antonio, Musikdozent in Greifswald, mit seiner Frau Jana und Sohn Johann. Im Sommer geht es im Garten oft recht fröhlich zu, denn Jana Sonneberg hat ein Puppentheater (Hoftheater) eingerichtet, das sich großer Beliebtheit erfreut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosa Kühn bei Wikipedia

Künstlerbund M-V

 

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JOACHIM JOHN

Maler und Grafiker

* 1933 in Tetchen (Decin)

Ab 1955 Studium Kunsterziehung an der Uni Greifswald bei Prof. Herbert Wegehaupt. 1959 nach dem Tod von Herbert Wegehaupt zog er nach ZEMPIN.

Die alte Räucherei in Zempin in der Peenestraße wurde für viele Jahre gemeinsam mit Wulff Sailer sein Zuhause.

Seine Kinder Holger und Bettina erlebten ihre Kindheit in Zempin und die Usedomer Künstler beeinflußten ihren Lebensweg.

 

 

 

 

 

 

 

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Prof. WULFF SAILER

 * 1936 Jena

Nach dem Abitur in Weimar studierte er Kunsterziehung in Greifswald. Von 1959 bis 1969 arbeitete er als freier Maler und Grafiker in Zempin/Usedom.
An der Berliner Akademie der Künste war er von 1969 bis 1971 Meisterschüler bei Hans Theo Richter. Ab 1971 lehrte Sailer an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin, von 1976 bis 1981 war er zudem Gastdozent an der Kunsthochschule Weißensee. Nach 1991wirkte er als Kunstprofessor in Kassel und an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Seit 2002 arbeitet er freiberuflich als Maler und Grafiker in Berlin. Sailers Bilder befinden sich in zahlreichen Museen, u.a. in Berlin, Schwerin, Rostock, Greifswald und Frankfurt/Oder.

 

 

 

 

 

 

 

Ostsee Zeitung 24.10.2015  von Jan-Peter Schröder

Der alte Niemeyer, der sie schon als Studenten wie junge Kollegen behandelt hatte, vermittelte ihnen (ihm und Freund Joachim John) eine halbverfallene Fischräucherei in Zempin, die sie bezogen, Stück für Stück ausbauten und jahrelang bewohnten. „Das war ein entscheidender Ort“, erzählte Sailer. „Wir haben da gemalt - die Fischer am Strand, reizende Nackedeis - und sogar das eine oder andere Blatt verkauft. Später kamen Berliner Künstlerfreunde gern dahin - Manfred Böttcher, Harald Metzges, Dieter Goltzsche. Auch Wolf Biermann war oft Gast in der Räucherei. …“

Heute nutzen das Gebäude als Ferienhaus die Kinder der beiden Künstler.

 

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WOLFGANG MAX

* 1950

Er ist ein echtes Zempiner Kind und die Themen seiner Bilder zeigen die Motive der Umgebung seiner Insel.

1964, mit 14 Jahre, konnte er Otto Niemeyer Holstein in seinem Atelier besuchen. Der Gedanke selbst zu malen, hat ihn dann wohl nicht mehr losgelassen. Den Tanzsaal im Waldhaus zum Zempiner Karneval auszugestalten, machte ihm viel Spaß und er konnte großflächig den Pinsel schwingen. Damit hatte der Zempiner Karneval ein eigenes Gesicht bekommen.

Der gelernte Werkzeugmacher begann sehr oft den Tag in der Früh schon fünf Uhr um zu malen, da er seine inneren Bilder auf die Leinwand bringen musste. Diese Leidenschaft hat bis heute nicht nachgelassen. Er probiert sich in verschiedenen Darstellungsarten aus. Die Farbigkeit und die Motivwahl strahlen Freude und Ausgeglichenheit aus, aber auch Nachdenken über die Natur und ihre Zusammenhänge.

Die Ausstellung zurzeit im Hotel BALTIC in Zinnowitz war Anlass diesen Zempiner Künstler auf unserer Internetseite vorzustellen.

Er schuf auch die Figuren am Eingang zu „Uns olle Schaul“ für die Ausstellungsräume in Zempin.

Wenn Wolfgang Max und seine Frau Helga auch mehr Zeit in Ahlbeck in „Carls Kneipe“ bei der Familie der Tochter sind, so sind sie mit dem Herzen doch oft in Zempin.

Da der Heimatverein noch keine Ausstellung in den Zempiner Räumen gestaltete, so möchten wir diese Plattform nutzen, um einige seine künstlerischen Werke vorzustellen.

Ab Mai 2014 hat er einen Ausstellungs- und Verkaufsraum auf dem "Zickenberg" - Peenestraße 7 in Zempin eingerichtet. Mittwoch und Samstag ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Terminvereinbarungen unter Tel.: 038377 42723

  

   
     

 

   

     

 

   
     

 

       
         

 

   

Die Sage von VINETA

 

Holzarbeiten

 

Ostsee Zeitung vom 20. Dezember 2014

 

Aktuelles Bild von Wolfgang Max -

Sein Werk, welches jetzt dem Heimatverein gehört, konnte der Künstler am 05.Dezember 2015 in "Uns olle Schaul" nach vielen Jahren wieder betrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WALTER STEINER

*1935 Böhmisch-Leipa, heute Ceska Lipa - +2012 Weimar.

Deutscher Geologe, Stadthistoriker und Grafiker. 1953-1958 Studium der Geologie und Paläontologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1958-60 Tätigkeit an der Staatlichen Geologischen Kommission in Halle, Blankenburg und Stendal. 1960-91 Mitarbeiter an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. 1964 Promotion, 1972 Habilitation. 1991-2000 Direktor des Stadtmuseums Weimar, des Deutschen Bienenmuseums Oberweimar und der Kunsthalle Weimar. 1992-2000 Honorarprofessur für Geologie an der Bauhaus-Universität Weimar. Parallel autodidaktisch Beschäftigung mit Malerei und Grafik.

          Selbstbildnis 2005

 

 

 

      Hafen Zempin am Achterwasser 2004

 

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HARALD HERZEL

 * 1941

Matrose der Volksmarine der DDR, Bootsmann, Kunstpädagogikstudium, Tätigkeit als Kunsterzieher und im Kulturbereich, Fachschuldozent am ehem. Institut für Lehrerbildung in Potsdam, seit 1991 Dozent im Lehramtsstudiengang Kunst an der Universität Potsdam,

Personalausstellungen in Zehdenick, Gransee, Oranienburg, Heringsdorf, Leinefelde, Heiligenstadt, Potsdam und Zempin.

Ausstellungsbeteiligung u.a. 1992 in Düsseldorf, 1993 in Wolfenbüttel, Personalausstellungen 1999 im Landtag Potsdam, „Traum und Trauma – 1981 –1999“ sowie „Märkische und Usedomer Landschaften“

Mehr Info: www.harald-herzel.de

 

 

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CLEMENS KOLKWITZ

* 1949

Wertvolle Motive für eine Postkartenmappe mit Federzeichnungen hatte die Gemeinde Zempin zu ihrem besonderen Festjahr 1996 bei dem Kantor und Maler Clemens Kolkwitz in Wolgast bestellt.

Der 1949 in Berlin geborene Diplomarchitekt konnte sich während der DDR Zeit in Greifswald mit der Art der „Neubauten“ nicht anfreunden. So machte er aus seinem Hobby, der Musik, seinen zweiten Beruf und studierte in Greifswald an der Kirchenmusikschule.

Seit 1981 lebt und arbeitet er in Wolgast. Er war Kantor in Wolgast und ist nun Kantor für Koserow und Benz. Aber da für ihn nun Zeichnen ein Ausgleich zur Musik ist, können wir auf seinen Werken viele Gebäude und Landschaften der Umgebung in verschiedenen Techniken betrachten.

Seine Zeichnungen sind auf vielen Veröffentlichungen von Presse und Kirche zu sehen. Im Jahr 2000 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Wolgast.

Durch ihn wurden die Ansichten Zempins des Jahres 1996 festgehalten und er hat auch das Logo für die Festtage entworfen. Zempin feierte in diesem Jahr 425 Jahre der Ersterwähnung durch den Greifenherzog Ernst Ludwig und 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr.

 

 

   

Umschlag für die Klappkarten

 

Waldstraße 19996

 

   

Peenestraße 1996

 

ehemalige Fischräucherei - Peenestraße 1996

 

   

Salzhütten an dieser Stelle von 1882 bis 2011

 

Musikpavillion 1952 - 1995

 

   

Freiwillige Feuerweh 1996

 

Fischerstrand an der Ostsee 1996

 

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EBERHARD TRODLER

*  1942 Königsberg/ Neumark

1956 Malerlehre und Arbeit im väterlichen Betrieb. 1965-68 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm.-  1968-81 Arbeit als Ingenieur für Farbgestaltung in Berlin und Potsdam - Währenddessen autodidaktische Entwicklung zur Malerei unter Anregung des Malers Otto Niemeyer-Holstein sowie des Werkes von Curt Querner - 1982 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR - seitdem freischaffend - Seit 1982 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen bundesweit sowie im europäischen Ausland -

Die folgenden Motive von Zempin und den Fischern Willi Florin und Hans Schätzchen stellte er in der Villa Irmgard in Heringsdorf im Herbst 2005 aus. Er lebt in Stahnsdorf bei Berlin.

 

   

Boote am Achterwasser

  Hafen am Achterwasser in Zempin

 

       

Willi Florin - Fischer in Zempin

 

Beim Fische schuppen

 

Hans Schätzchen - Fischer in Zempin

 

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Frans Haacken

* 1911 Aachen 
+ 1979 Wymbritseradiel / Niederlande

Eigentlich Franz Wilhelm Peter Maria Haacken

Er hatte seine ersten Erfolge bei der Gestaltung von Plakaten und Programmheften für Theater und Oper in Berlin. Daneben entstanden zahlreiche Kinderbuchillustrationen. Später hat er für Film und Fernsehen gearbeitet.

Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Aachen unter Anton Wendling und Hans Schwippert. Künstler. Zeichentrickfilmer (Bildungsfilme für RWU und FWU, Werbung, 1. längerer Zeichentrickfilm nach 1945 - "Das Spatzenfest" (1948), Sendung mit der Maus), Graphiker, Gestalter von Plakaten und Programmheften für Theater und Oper in Berlin in den 1950ern (Berliner Ensemble bei Brecht, Metropol-Theater, Staatsoper, Deutsches Theater, Volksbühne).

Buchillustrator für viele Bücher des Felguth Verlags, Aufbau-Verlags, Alfred Holz, Parabel, Georg Bitter, u.a. "Husch. Das gute Gespenst" (Felguth, 1948), Scholtis "Die Fahnenflucht" (Chronos, 1948), Brecht "Der verwundete Sokrates" (Kinderbuchverlag, 1949), Brecht "Kalendergeschichten" (Aufbau, 1954), Feuchtwanger "PEP" (Aufbau, 1955), Kantorowicz "Meine Kleider" (Aufbau, 1957), "Peter und der Wolf" (Alfred Holz, 1958), "Alice im Wunderland" (Alfred Holz, 1967). 

Schriftsteller: "Das Loch in der Hose" (Kinderbuchverlag, 1951), "Die turnende Tante und andere Pinneberger Geschichten" (Stalling, 1968), "Eine Kuh aus Pinneberg" (Parabel, 1972), "Pflaumenmus tut's auch" (Broschek, 1972), "Der violette Studienrat" (Bitter, 1972), "Django" (Otto Maier Ravensburg, 1979). 

Lebte seit 1936 in Berlin, ab 1960 in der Nähe von Hamburg (erst Wedel, dann Pinneberg) und ab 1972 in Uitwellingerga/Niederlande.

 

 

 

 Diese Postkarte schuf er für den Inselhof ca. 1934

 

Weitere Hinweise bei Wikipedia

 

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Jana Sonnenberg

* 1978 Stralsund

ausgebildete Schauspielerin an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz.

Seit 2002 ist sie freie Schauspielerin und Figurenspielerin. Sie ist Mitglied im Landesverband freier Theater M-V und Mitglied des Verbandes "Deutscher Puppentheater" e.V."

2006 begann sie auf  dem Grundstück in Zempin in der Rieckstraße, wo sie mit ihrem Mann Antonio Kühn und dem Sohn Johann lebt, ein Puppentheater einzurichten. - Sie begann erst unter dem Namen Puppenbühne Sonnenberg - dann Hoftheater. Da sie die Anzahl der Stücke und die Spielstätten erweitern konnte, hat sie das Hoftheater 2012 aufgegeben. Aber auf den Bühnen der Usedomer Seebäder kann man ihre phantasievollen Stücke erleben - zur Freude von Kindern und Erwachsenen.

 

Sie erarbeitet sich die Stücke und Figuren selbst. Da es nun nicht nur Bühnenstücke für Kinder sind, die sie aufführt, hat sie ihr Theater nun   THEATER RANDFIGUR  genannt.

Sie vereinigt Schauspiel und Puppenspiel - als ganz besondere Mischform.. Termine der Vorstellungen - auch in der weiteren Umgebung - finden Sie auf ihrer Homepage.

 

   

gespannte Zuschauer

 

Jana mit dem Bernsteinfisch

 

Herzlichen Glückwunsch für Jana Sonnenberg!

 

 

 

 

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